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Kreisvorsitzender
Norbert Bläsner MdL
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23.05., 19.00 Uhr, StolpenWeitere Termine, Meldungen und Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite der FDP Sachsen.
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Trotz positiver Veränderungen weiterhin Handlungsbedarf im Bildungsbereich
(17.08.2011)

Zum anstehenden Beginn des Schuljahres 2011/12 erklärt Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
“Zum ersten Mal bekommen im Schuljahr 2011/12 alle Sechstklässler an Mittelschulen eine Bildungsempfehlung, die der in Klassenstufe 4 gleichwertig ist. Ohne das bisher notwendige Antragsverfahren wird damit jedem Sechstklässler die Chance auf die Wahl der richtigen Schulart und auf einen Wechsel an das Gymnasium eröffnet.
Mit dieser Änderung geht die Weiterentwicklung der Mittelschule zur Oberschule einen weiteren Schritt voran. Jetzt muss das Kultusministerium die nächsten inhaltlichen Anpassungen insbesondere mit der Einrichtung von Leistungsgruppen in den Klassenstufen 5 und 6 in die Wege leiten, damit möglichst bereits im Schuljahr 2012/13 an den ersten Oberschulen Schüler von diesen Angeboten profitieren können. Mit der Oberschule wird das sächsische Bildungssystem durchlässiger. Eine spätere Entscheidung für das Gymnasium insbesondere nach Klassenstufe 6 wird durch entsprechende Angebote erleichtert.
Auch in anderen Bereichen des sächsischen Bildungssystems gibt es trotz positiver Veränderungen wie der Aufstockung der Referendarstellen weiterhin Handlungsbedarf. Dies gilt insbesondere für die zukünftige Ausstattung der Schulen mit Lehrern. Die bereits in diesem Schuljahr in größerem Umfang notwendigen schulartübergreifenden Abordnungen von Lehrkräften offenbaren, dass in bestimmten Bereichen Personal fehlt. Hier zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren zu wenig für die Absicherung des fächer- und schulartspezifischen Lehrerbedarfs unternommen wurde. Dank des von CDU- und FDP-Fraktion eingeforderten Berichtes zum zukünftigen Lehrerbedarf können sich nun angehende Studenten zumindest über den schulart- und fächerspezifischen Bedarf für die kommenden Schuljahre informieren.”