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Kreisvorsitzender
Norbert Bläsner MdL

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Lange Straße 6
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Telefon 03501 582842
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23.05., 19.00 Uhr, Stolpen
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25.05., 19.00 Uhr, Heidenau
Mitgliederversammlung FDP Heidenau

11.06., 19.00 Uhr, Pirna
Liberaler Stammtisch FDP Region Pirna

20.06., 19.00 Uhr, Pirna
FDP-Generalsekretär Patrick Döring MdB in Pirna

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Aktuelle Meldung

Mittelschüler sind keine "Schüler 2. Klasse"!

(16.08.2011)

Zur Kritik der SPD-Landtagsfraktion an der Abiturientenquote in Sachsen erklärt Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Offenbar hält die SPD Mittelschüler weiterhin für 'Schüler 2. Klasse'. Dieses Denken lehnen wir strikt ab: Für uns ist die Mittelschule das Rückgrat des sächsischen Bildungssystems. Die mehrfachen PISA-Erfolge des Freistaates geben uns da recht.

Die Standards der Gymnasien immer weiter abzusenken, bis irgendwelche Durchschnittsquoten erfüllt sind, lehnen wir ab. Nicht ein virtueller statistischer Durchschnittsschüler muss Mittelpunkt unseres Schulsystems sein, sondern das optimale Fördern und Fordern eines jeden einzelnen Schülers.

Keinem Schüler ist gedient, zur Quotenerfüllung auf ein Gymnasium geschickt zu werden. Das Ergebnis solcher Experimente sind gebrochene Schulkarrieren. Wir haben deshalb einen besseren Weg eingeschlagen: Ja, wir haben die Zugangskriterien für den Besuch eines Gymnasiums qualitativ erhöht - und gleichzeitig mit der Einführung einer zweiten gleichwertigen Bildungsempfehlung nach der 6. Klasse die Durchlässigkeit erhöht.

Eine allein am objektiven Leistungsvermögen des Schülers ausgerichtete und verbindliche Bildungsempfehlung ist der einzig richtige Weg. Es sei dazu auf eine Studie des Sozialwissenschaftlers Dr. Jörg Dollmann vom Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim verwiesen: Deren Ergebnisse zeigen, dass das Übertrittsverhalten zum Gymnasium ohne eine verbindliche Empfehlung stärker von teilweise unrealistischen, teilweise zu zurückhaltenden elterlichen Wünschen geprägt ist und die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Kinder eher in den Hintergrund tritt."