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Lange Straße 6
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23.05., 19.00 Uhr, Stolpen
Kreisvorstandssitzung

25.05., 19.00 Uhr, Heidenau
Mitgliederversammlung FDP Heidenau

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Liberaler Stammtisch FDP Region Pirna

20.06., 19.00 Uhr, Pirna
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Aktuelle Meldung

Gewerkschaften, Opposition und Hochschulen sollten bei Bildungspaket mitarbeiten statt meckern

(12.01.2012)

FDP-Bildungsexperte verteidigt 200-Millionen-Euro-Bildungspaket gegen Lehrermangel

Zur erneuten Kritik am "Bildungspaket Sachsen 2020" zur Sicherung des Lehrerbedarfes erklärt Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Statt das umfangreiche Bildungspaket 2020 nur zu kritisieren, sollten Gewerkschaften, Hochschulen und die Opposition endlich zu ihrer Verantwortung stehen und sich im Interesse des Freistaats konstruktiv einbringen. Die derzeit zu lösenden Probleme haben ihre Ursache in der Vergangenheit, und viele der aktuellen Kritiker haben sie auch ein stückweit mitzuverantworten.

CDU und FDP haben gemeinsam mit den Ministerien zahlreiche neue Ansätze vorgelegt, um das Problem des Lehrerbedarfs zu lösen. Deshalb erwarte ich auch von Gewerkschaften, Opposition und Hochschulen, dass sie an der Umsetzung des Maßnahmepakets mitarbeiten statt nur zu meckern. Das Bildungspaket ist eine echte Chance, unseren Lehrerbedarf langfristig abzusichern. Wir schaffen in einem bisher starren System des Lehrereinsatzes deutlich mehr Flexibilität. Alles in allem wird das Maßnahmenpaket mehr als 200 Millionen Euro kosten. Wir nehmen also sehr viel Geld in die Hand, um aus der vielfach beschriebenen Sackgasse herauszukommen und die Hypothek der Vergangenheit abzutragen.

Natürlich geht eine Vielzahl von Pädagogen demnächst in den Ruhestand, aber entscheidend ist nicht allein die reine Zahl der Personen, sondern die Zahl der Stellen - und gemessen an den benötigten Vollzeitstellen sind die geplanten Einstellungen bedarfsgerecht.

Die Bedenken der TU Dresden zum Ausbau der Studienplatzkapazitäten für Lehramtsstudenten sind unangebracht. Die Koalition hat sich ganz klar dazu bekannt, für den Ausbau der Kapazitäten im Bereich der Lehrerausbildung auch Geld zu investieren. Die Hochschulen müssen akzeptieren, dass der Freistaat, der selbst einen hohen Bedarf an ausgebildeten Lehrern hat, seinen Universitäten in diesem Bereich entsprechende Vorgaben macht. Darüber gibt es überhaupt keine Diskussion.

Beim Lehrernachwuchs haben unsere sächsischen Hochschulen auch eine gesellschaftliche Verantwortung für das ganze Land, und dieser Verantwortung müssen sie auch gerecht werden. Der geplante Bildungscampus Sachsen hat zum Ziel, die Lehrerausbildung in Sachsen zu vernetzen, bedarfsgerecht zu gestalten und aufzuwerten. Ich erwarte, dass unsere Hochschulen in der Lehrerausbildung ihre Aufgabe im Interesse aller Bürger in Sachsen erfüllen und zeigen, dass sie mit Eigenverantwortung vernünftig umgehen können. Wenn die Hochschulen mit ihrer Autonomie aber überfordert sind, müssen wir uns darüber Gedanken machen, die Lehrerausbildung als Freistaat selbst noch stärker zu steuern oder sogar in die eigenen Hände zu nehmen."