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Aktuelle Meldung

Finanzierung der Weißeritztalbahn ist gesichert

(04.05.2011)

FDP-Politiker besprechen den aktuellen Stand zur Wiederbelebung der Schmalspurbahn bis Kipsdorf

Die Weißeritztalbahn muss wieder bis nach Kipsdorf fahren. Dafür setzt sich auch der im Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge heimische Landtagsabgeordnete und Kreisrat Norbert Bläsner ein und stimmte im Dezember mit Freude dem Doppelhaushalt des Freistaats Sachsen für die Jahre 2011/12 zu. Denn darin enthalten ist ein eigener Titel für den Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnitts der Weißeritztalbahn zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf, die das Hochwasser 2002 ebenso wie den ersten Streckenabschnitt komplett zerstörte. „Damit ist unsere Forderung nach dem Wiederaufbau der Trasse nicht nur eine politische Willensbekundung , sondern Gesetz“, erklärt Bläsner.

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Um sich über den aktuellen Stand der Umsetzung zu informieren, lud er gemeinsam mit seinem Freitaler Kollegen der FDP-Kreistagsfraktion Lothar Brandau Ende April zu einem Vor-Ort-Termin an die Bahnstation der Weißeritztalbahn in Dippoldiswalde ein. Der Staatssekretär des FDP-geführten Wirtschaftsministeriums Roland Werner überbrachte dabei gute Nachrichten: Das Geld für den Wiederaufbau des zweiten Streckenabschnitts stehe bereit. „Neben rund zehn Millionen Euro aus Mitteln zur Beseitigung von Flutschäden konnten wir gegen manche Widerstände weitere vier Millionen Euro aus Landesmitteln im Doppelhaushalt für 2011/2012 einstellen – dies reicht voraussichtlich für den vollständigen Aufbau zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf“, erklärte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Torsten Herbst die Details.

„Unsere Aufgabe ist nun, den Bau zügig voranzutreiben“, fügt Roland Werner hinzu. Sobald der zuständige Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ein tragfähiges Konzept für den Betrieb der Schmalspurbahn vorlege, könne mit der Planung und dem anschließenden Bau zwischen Dippoldiswalde und Kipsdorf begonnen werden. Bläsner und Brandau hoffen, dass dies zeitnah passiert: Sie sehen die Wiederbelebung der kompletten Strecke der dienstältesten Schmalspurbahn in Deutschland als große Chance für die Entwicklung der Region. Aber sie nehmen auch die Gemeinden entlang der Bahnstrecke in die Pflicht: „Am Dippser Bahnhof gibt es nicht einmal Kaffee“, sagt Brandau und fügt hinzu: „Hier muss noch viel getan werden, um das Umfeld an der Bahn attraktiv für Touristen zu gestalten.“